Üben mit Gelassenheit

Alle Bemühungen des Lebens sollten aus einer ruhigen Kraft entspringen.

Beharrliches Üben (abhyāsa) mit Gelassenheit (vairāgya) sind wichtige Aspekte beim Üben der Yogapraxis. Denn entscheidend ist die Qualität, mit welcher wir üben sollen. Dies wird im Yoga Sūtra im Vers 1.12 und 1.13 und 1.15 beschrieben.

Warum ist das so wichtig?

Unser Geist (citta), sowie andere störende, uns innewohnende Kräfte, sowie äußere Umstände, etc. sind immer dazu geneigt, uns von unserem eigentlichen Wesenskern abzulenken und sich unnötig wichtig zu nehmen.

Oft passiert es dann, dass wir mehrere Dinge versuchen gleichzeitig zu erledigen und uns verzetteln. Schon sind wir wieder abgelenkt und somit in einem gebundenen, zerstreutem Alltagsgeist.

Durch kontinuierliches Üben mit Gelassenheit kultivieren wir wichtige yogische Eigenschaften und wirken einem unklaren Geist bzw. Zustand entgegen. Beharrliches Üben und nachhaltiger Gleichmut, führen unweigerlich zur Einheit der Gefühle und Gedanken.