Atemtechniken - prāņāyāma

Meistere deinen Atem, lasse das Selbst in Dir Glückseligkeit sein, betrachte es auf das Erhabene in dir. (Sri Krishnamacharya)

Prāņāyāma, die Atemtechnik im Yoga befasst sich mit prāna (Atem/Lebensenergie) und ist eine sehr gute Hilfe zur Sammlung des Geistes. Prāņāyāma ist der direkteste Weg den Geist zu klären. Es beseitigt die „Schleier des Geistes“ und entfernt Unreinheiten aus dem Geist, so dass er konzentrationsfähig wird. Der Atem sollte lang und fein fließen können, so dass sich prāna - die Lebensenergie gut im Körper verteilen kann.

Manchmal kann es sein, dass wir uns unbewusst ein falsches Atemmuster angeeignet haben oder einfach falsch atmen. Somit kann die prāna nicht mehr frei in unserem Körper fließen und in jede Zelle unseres Körpers vordringen, um uns mit allem Notwenigen zu versorgen. Umso wichtiger ist es die richtige Atemtechnik anzuwenden oder zu erlernen.

In der Yogapraxis führt der Atem die Bewegung und nicht umgekehrt. Durch die richtige Atmung, individuelle Konzepte und Bewegungsabläufe kommt prāna wieder in ein harmonisches Gleichgewicht und beginnt in heilsamer Ordnung zu fließen. Entspannung, Ruhe und Harmonie stellen sich ein.

Die rechte Atembeherrschung ist im Yoga Sūtra im Vers 2.49, 2.52, 2.53 beschrieben.


Die Qualität des Atems drückt unsere inneren Gefühle aus. (T.K.V. Desikachar)